Reproduktionen und Nachgüsse von Antikbeschlägen / Originalbeschlägen


Sehr geehrter Kunde,

auf unseren diversen Internetseiten finden Sie eine umfangreiche Kollektion verschiedener Hersteller und Eigenprodukte.
Neben diesen "Standardbeschlägen" giessen wir in
in den Materialien Messing, Weissmessing, Bronze und Neusilber Reproduktionen Ihrer Originale. Darüber hinaus unterbreiten wir Ihnen authentische Vorschläge aus einem
Muster-Repertoir von ca. 1500 historischen Originalbeschlägen.

Ob Sie nun einzelne Rosetten, Schilder oder Griffteile zur Ergänzung oder Neuaustattung Ihres Ojektes benötigen - wir
produzieren diese Teile mit einem Höchstmaß an Präzision und handwerklichem Können.


Dabei wird für jedes einzelne Gußteil eine sogenannte verlorene Form erstellt, die nach Erkalten des Werkteiles
zerschlagen wird, um an den Rohbeschlag zu gelangen.
Danach werden diese Beschlagsteile durch Schleifen, Bohren und Polieren in den vorläufigen Endzustand versetzt.
Die nun perfekte Oberfläche wird mit verschiedenen Oberflächen versehen.
Beispiele sind Messing Antik patiniert (wir verwenden hierzu eine Rezeptur, die eine originalgetreue alte Messingpatina
erzeugt), poliert unlackiert, poliert lackiert, verchromt, matt verchromt, vernickelt, matt vernickelt oder PVD-beschichtet.


Fragen Sie Ihren Wunschbeschlag bei uns an - dies ist günstiger als Sie vermutlich glauben.


Nachfolgend ein Beispielauftrag aus unserer Praxis:


1.
Zusendung eines Originalschildes aus der Zeit um 1920 durch einen Kunden. Das Schild entspricht hinsichtlich der Lochabstände nicht mehr der aktuellen Deutschen Norm. Der Drückeransatz ist nach dem Geschmack des Kunden zu weit mittig positioniert.
Auf der Grundlage dieses Schildes wünscht der Kunde eine originalgetreue Reproduktion des Schildes sowie der verlorengegangenen Griffpaare.
2.
Das Originalschild wird als Guss-Negativ vorbereitet.
Aufgrund des Kundenwunsches, das Griffpaar höher zu positionieren, wird die Drückerführungsbuchse (das Grifflager) entfernt und zugespachtelt. Gleiches geschieht mit dem Schlüsselloch, da der Abstand von Mitte Griffteil bis Mitte Schlüsselloch nicht mehr den Abständen aktueller DIN-Einsteckschlösser entspricht.
Etwaige Unebenheiten und Fehler werden ausgebessert und beigeschliffen. Durch Ansenken wird der Punkt der höhergesetzten Drückerführung oberhalb der augenblicklichen Position markiert.

3.
Nach eingehender Kundenberatung und Freischaltung diverser Bilddaten aus unserem Muster-Repertoir, wird im gemeinsamen Gespräch das gewünschte, in diesem Falle authentisch zugehörige Griffpaar, festgelegt. Der Durchmesser des Dückeransatzes wird auf den der
Drückerführungsbuchse im Langschild auf Zehntelmillimeter exact angepaßt um ein Wackeln im täglichen Gebrauch zu vermeiden.

4.
Nachdem für jedes einzelne Guss-Negativ Formen hergestellt und ausgegossen wurden, wird der erkaltete Beschlag mit neuen Bohrungen für die Schrauben und Führungsbuchse versehen. Diese wird eingeschlagen und rückseitig verbördelt. Im DIN-Abstand wird ein neues Buntbartloch gestanzt. Da die ovalförmig angebrachten Punzen durch den Guss nicht ausreichend wiedergegeben werden können, werden die Schilder von Hand nachgepunzt. Abschließend wir die Garnitur geschliffen und poliert.




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